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Kuschels große Reise
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Kuschels große Reise

Heute ist wieder ganz schön viel los bei den Kuschels. Alle wuseln durcheinander, packen Rucksäcke, schmieren Vesperbrote und suchen ihre Sachen zusammen.

Kuschels große Reise

Heute ist wieder ganz schön viel los bei den Kuschels. Alle wuseln durcheinander, packen Rucksäcke, schmieren Vesperbrote und suchen ihre Sachen zusammen. Kuschellichter, falls es unterwegs dunkel wird. Alles fürs Lagerfeuer. Und natürlich Zelte – aber die brauchen sie nur, wenn es nachts zu kalt wird.

Denn heute geht es los. Die Kuschels haben sich etwas ganz Besonderes vorgenommen: Sie wollen nach Luxemburg reisen. Dort gibt es eine geheime Mission. Eine, die mit Opa Kuschels Lebenstraum zu tun hat.

Mehr als 200 Kuschels machen sich auf den Weg. Alle wollen helfen. Sie wollen das ganze Land absuchen – ganz genau und ganz vorsichtig. Keiner soll erschreckt werden. Jeder Winkel, jeder kleine Weg soll angeschaut werden.

Opa Kuschel fährt den Kuschelmobilbus höchstpersönlich. Er lächelt leise, denn er kennt seine Kuschels gut. Er weiß: Wenn er ihnen gleich alles erzählen würde, würden sie sofort losrennen. Aber so funktioniert das nicht. Diese Reise braucht Ruhe. Geduld. Und wache Augen.

Die Fahrt dauert eine halbe Ewigkeit. Denn die Kuschels wollen überall anhalten. Schon unterwegs wollen sie alles untersuchen, was ihnen auffällt. Immer wieder rufen sie: „Stopp! Da war was! Guck mal da!"

Als sie endlich in Luxemburg ankommen, sind alle müde. Sie schlagen ihr Lager auf, machen ein kleines Feuer und kuscheln sich in ihre Schlafsäcke. Denn morgen soll ein großer Tag werden.

Kaum zeigt sich am nächsten Morgen der erste Sonnenstrahl, sind alle wieder auf den Beinen. Neugierig, aufgeregt und bereit. Doch zuerst vereinbaren sie einen Treffpunkt, damit am Abend niemand verloren geht. Dann bilden sie kleine Gruppen – immer fünf Kuschels zusammen – und ziehen los in alle Richtungen.

Langsam. Achtsam. Leise.

Sie wissen noch nicht viel. Nur zwei Dinge hat Opa Kuschel verraten: Sie sollen nach kleinen Hufspuren suchen – wie von einem Pferd, nur viel kleiner. Und nach einer Blume mit lila Blüten, mal heller, mal dunkler. Die Blüte sieht aus wie eine kleine Glocke. Ihr Name: Akelei.

Warum genau diese Blume so wichtig ist, hat Opa Kuschel noch nicht erzählt. „Wenn die Zeit gekommen ist", sagt er nur, „dann erzähle ich euch die Geschichte der Akelei."

Und so beginnt die große Suche.