Die Kuschels und ihr Handy
Handys können richtig praktisch sein. Zum Beispiel, wenn du deine Eltern anrufen musst, weil du abgeholt werden willst. Oder wenn sie dich anrufen, weil du beim Spielen die Zeit vergessen hast und eigentlich schon zu Hause sein solltest.
Aber Kuschel sagt auch: Das meiste, was du dir auf dem Handy anschaust, hat gar nichts mit dir zu tun. Du siehst, was andere machen. Wie andere leben. Was andere zeigen. Und das kann manchmal spannend sein, aber es gehört nicht zu dir.
Natürlich kannst du mal ein Spiel spielen oder dir ein Video anschauen. Das ist okay. Aber stell dir vor, du würdest einen Teil deiner Zeit für etwas benutzen, das nur mit dir zu tun hat. Etwas, das dich wirklich freut.
Vielleicht meldest du dich in einem Verein an und lernst etwas Neues. Oder du gehst raus in die Natur und schaust dir an, wie die Welt draußen riecht, klingt und sich anfühlt. Vielleicht wolltest du schon immer ein Instrument lernen, oder ein Bild malen, oder etwas basteln, das ganz dir gehört.
Etwas für dich zu tun, heißt nicht, dass du allein sein musst. Manchmal macht es sogar noch mehr Spaß, wenn Freunde dabei sind. Vielleicht habt ihr eine Idee, was ihr gemeinsam machen könnt, statt immer nur aufs Handy zu schauen.
Kuschel ist sicher: Dir fällt etwas ein. Etwas, das schöner ist als dauernd nur die Welt der anderen zu sehen. Denn deine eigene Welt – die ist ziemlich besonders.